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A-U-E
Morgennebel steigt empor, Die Sonne grüßt von fern, Das Lied der Amsel streift mein Ohr, Am Himmel zart ein letzter Stern.
Deine Hand auf meinem Arm, Fast schwerelos - dein Gesicht, Dein Atemhauch umfängt mich warm, Dein Haar schimmert im ersten Licht.
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Wir grüßen dich, du wilde Welt, Verweht der Schutz der Nacht. Zum Ringen um Geburt und Geld In Blindheit sind wir neu erwacht.
Mauern wachsen steil heran, Verdunkeln meinen Sinn. Steh' ich heute meinen Mann, Streckt's mich heute hin?
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Schemen wachen in mir auf Das Leben schwer und lang. Trägt uns wohl der Sterne Lauf? Auch diese Frage stellt sich bang.
Ist es doch der Liebe Licht, Das uns am Leben hält Und das uns sagt: Ich lass dich nicht Bis an's Ende dieser Welt
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Weiches Licht, der Abschied naht, Der Tag neigt sich zur Ruh Und Frieden senkt sich auf die Stadt, Der Abendstern, er schaut uns zu.
Du liegst an meiner Seite still, Geborgen Hand in Hand Wo ich jetzt mit dir reisen will Nach Hause in das blaue Land.
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© 2002 by Gerd E. Gmelin
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